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Malteser Telgte

Presse 2011

Aus allen Bereichen nur positives

Dass Hilfe, die ankommt" nicht nur ein Motto ist, sondern von den Maltesern auch so gelebt wird, erkennt man an einer Zahl deutlich: 3850 Stunden ehrenamtliche Arbeit summierten sich im Jahr 2011 bei Sanitäts- und Betreuungsdiensten sowie den Hilfsgütertransporten.

,,Ein schönes Ergebnis" fand der Stadtbeauftragte Heinz Loddenkötter am Samstag bei der Jahreshauptversammlung. Aus allen Bereichen konnte er offenbar nur Positives berichten: aus der Ausbildung, der Vereinsarbeit sowie Sanitäts- und Betreuungsdiensten.

Zahlreiche Ausbildungen führte der Verein für Externe durch. Allein bei den Erste Hilfe Kursen waren es über 500 Menschen. Aber auch interne Fortbildungen kamen nicht zu kurz. Miriam Sprekelmeyer, Christoph Hagedorn,Denise Kaltegärtner, Fabienne Haverkamp, Sebastian Keßeler und Nadine Balzer haben die Grundausbildung des MHD erfolgreich absolviert. Der Verein berief sie deshalb am Samtag als Helfer. Loddenkötter nutzte die Gelegenheit, den Ausbildern für ihre Dienste zu danken.

Beim Besuchs- und Begleitungsdienst kümmerten sich acht Helfer um acht Betreuende - und das in 2011 800 Stunden lang. Gemeinsam unternahmen sie etwa eine Fahrt nach Oelde in den Vierjahreszeitenpark.

In 2011 fand der 150. Hilsgütertransport nach Schlesien statt. Im kommenden Jahr zu Ostern gibt es das nächste Jubiläum. Denn dann gibt es die Transporte schon 30 Jahre.

Heinz Loddenkötter freute sich, dass sowohl die Internet-, als auch die Facebook- Seite des Vereins so gut angenommen werden. In den vergangenen fünf Jahren haben die Telgter Malteser 119.000 Zugriffe registriert.

Als neue Deligierte wählten die Anwesenden Manuel Redder und Patrick Kaltegärtner. Neue Kassenprüfer sind Sandra Starp und Gabriele Wagenknecht.

                 

              Geschäftsfüherin Rita Hüser (li) und Stadtbeauftragter Heinz Loddenkötter (re)

              gratulieren (von links nach rechts) Nadine Balzer, Sebastian Keßeler, 

              Fabienne Haverkamp und Denise Kaltegärtner zu ihrer Berufung. Nicht im

              Bild Christoph Hagedorn

Wenn der Teddy Kopweh hat

Xenias Teddy ist erkältet: Hals,- Kopf,- und Gliederschmerzen -was tun? Auf ins DRK Zentrum, daß die Tore für kranke Kuscheltiere geöffnet hatte. Vorübergehend wurde es zum Teddybärenkrankenhaus.

Die vier Telgter Hilfsorganisationen DRK, Malteser, DLRG und Feuerwehr wollen mit der Aktion auf ihre ehrenamtliche Arbeit aufmerksam machen. ,, Wir konkurrieren nicht, sondern wir arbeiten Hand in Hand", sagte Christian Gehling, der Hausherr am Steintor. ,, Und wir brauchen ehrenamtliche Mitarbeiter. Heutzutage ist jeder so beschäftigt. Da ist es wichtig, überhaupt einmal zu zeigen, dass es uns gibt." Wer am Aktiontag vorbeischaute, denkt vielleicht jetzt ganz anders über Freiwilligenarbeit. Vor allem aber sollten Kinder ein klein wenig die Angst vorm Krankenhaus genommen werden. Deswegen war alles so authentisch wie möglich aufgebaut. Wie in einem echten Krankenhaus ging es mit der Anmeldung los, und nach kurzen Aufenthalt im Warteraum konnten die Kinder die kleinen Patienten den Ärzten zur Diagnose vorlegen. bei Xenias Teddy musste Fieber gemessen werden. Unterdessen diagnostizierte Dr. Dietmar Wigger, der in seiner Praxis sonst Kinder und Jugendliche behandelt, bei einer Stoffspinne einen Schleimwurmbefall.

Das rege Treiben wurde durch einen Notfall unterbrochen:Der Krankenwagen brachte eine Ente mit gebrochenen Flügel. ,, Wenn die mal nicht auch Gelbsucht hat", sinnierte Heinz Loddenkötter vom Malteser Hilfsdienst, der neuankommling in die richtige Station einwies.

Die Kinder quitierten den Trubel mit einem wissenden Lächeln. Klar, dass die Helfer alle nur spielten. Aber das sich die Mädchen und Jungen verkleiden durften, all die aufgebauten Geräte ausprobieren konnten und sehen, was es im Krankenhaus alles gibt, das machte Spaß. Und damit ist ja auch der Zweck erfüllt: Das Krankenhaus ist kein unbekannter Ort mehr.

 

   

Hilfe für sechjähriges Kind

Dank der Telgter Malteser erhält ein sechjähriges Mädchen in Glatz eine neue Lebensperspektive. Heinz Loddenkötter und Rita Hüser hatten mit Unterstützung von Dr. Horst Berwanger eine dringed benötigte Insulinpumpe aufgetrieben.

Horst Ulbrich von der Deutsch sozial kulturellen Gesellschaft machte sich sofort auf den Weg nach Telgte um die Pumpe abzuholen.

,, Für die Eltern des Kindes war die Insulinpumpe unerschwinglich", so Heinz Loddenkötter. Sie kostet üblicherweise mehrere 1000 Euro. Und bis zum nächsten Hilfsgütertransport Ostern 2012 konnte das Kind nicht mehr warten.

Wo Horst Ulbrich schon mal in Telgte war, nahm er auch gleich noch Rollstühle, Rollatoren, und andere Hilfsgüter mit nach Glatz.

                

                  Heinz Loddenkötter (rechts) und Rita Hüser (mitte) übergeben

                                       Horst Ulbrich ( links) die Insulinpumpe

Neues Einsatzfahrzeug für die Betreuungsgruppe

Der Malteser Hilfsdienst der Emsstadt freut sich über ein neues Betreuungsfahrzeug das am Wochenende vom NRW - Innenminister Ralf Jäger den Telgtern zugeteilt wurde.

Zweck des Mercedes Vito, ist der Katastrophenschutz durch den MHD, der in die ,,Einsatzeinheit NRW 04" der Malteser Warendorf integiert ist. Im Fall der Fälle fasst der Vito sechs Einsatzkräfte, die sich dann um Personen kümmern, die zwar betreut werden, aber nicht ärztlich versorgt werden müssen. Doch auch ohne Ernstfall warten regelmäßig Einsätze auf den neuen Wagen: Wenn die Malteser auf größeren Veranstaltungen die Sanitäter stellen, werden sie mit diesem Fahrzeug vor Ort sein. Für den künftigen Einsatz ist der Vito bereits mit Digitalfunk ausgestattet. Während einer Übungszeit ist aber auch noch ein altes Funkgerät an Bord, da zur Zeit noch nicht bekannt ist, wann die technologie umgestellt wird. Nach 28 Jahren hat der Vorgänger, ein alter Ford Tansit nun ausgedient. Über 25 Einsätze jährlich hat er hinter sich, auch beim Papstbesuch war er dabei. ,, Wir freuen uns riesig über das Fahrzeug", sagt Heinz Loddenkötter, Stadtbeauftragter des Malteser Hilfsdienstes, und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: ,, Von 66 Betreuungsfahrzeugen, die der Innenminister an Hilfsorganisationen verteilt hat, haben wir das letzte bekommen - allmal besser, als wenn wir die Ersten von denen gewesen wären, die keines bekommen." Die Malteser in Telgte wirken seit 1963 im Auftrag des Bundes und seit 2010 des Landes NRW in der Notfallvorsorge mit.

Im Fall eines Einsatzes arbeiten die ehrenamtlichen Helfer Hand in Hand mit dem Rettungsdienst. Während sich dieser vornehmlich um die ärtzliche Versorgung der  kümmert, gewährleisten die Malteser eine umfassende versorgung der Betroffenen: durch die Einrichtung von Behelfsunterkünften oder die versorgung mit Lebensmitteln.

Anlässlich der Übergabe der Fahrzeuge in Korchenbroich sagte der Innenminister: ,, Die ehrenamtlichen Helfer brauchen eine hochwertige Ausrüstung."

               

Malteser Betreuungsgruppe freut sich über den neuen Mercedes VITO

Von der Marine zu den Maltesern

Nadine Balzer und Christoph Hagedorn achten bewusst auf andere Menschen.

wenn sie gerufen werden ist meistens etwas gewaltig schief gelaufen: die Rettungskräfte des Malteser Hilfsdienstes. Aber nicht nur dann rücken die Kräfte aus dem Industriegebiet Kibitzpohl aus. Auch bei Wallfahrten etwa stehen die Sanitäter bereit, um im Fall eines Falles einzugreifen - und das alles in der Freizeit. Doch warum investieren sie ihre private Zeit für andere? Nadine Balzer und Christoph Hagedorn: Es macht Spaß, sich zu engagieren. Die Manschaft sei klasse, ,,wir sind ein tolles Team". ,, Ich hatte schon immer Spaß daran mit Menschen unzugehen", sagte Hagedorn. Daher sei er auch beruflich in den Bereich der Pflege gegangen. ,, Hilfsorganisationen haben mich schon immer interessiert - wie sie arbeiten und funktionieren." Das gelegentlich Blaulichtfahrten anliegen, sei für ihn nicht so wichtig.

Auch Nadine Balzer freut sich nicht unbedingt darauf das Blaulicht einzuschalten, auch wenn sie das Klischee kennt, dass man sich nur in einer Hilfsorganisation engagiert, um einmal mit Sirene zu fahren. ,, Wenn wir das Blaulicht einschalten müssen, dann ist meist etwas Schlimmes passiert:" Nadine Balzer weiß genau, warum sie zu den Maltesern gekommen ist: ,, ich bin durch ein Prospekt bei meinem Hausarzt auf die Malteser aufmerksam geworden." Die 27 jährige war früher bei der Marine,, Dort war die Kameradschaft sehr groß, und den Zusammenhalt haben wir auch bei den Maltesern."

Außerdem sind die Aus- und Fortbildungen für das Duo wichtig: Es macht Spaß auch wenn man seine Freizeit dafür opfert." Dass andere Menschen hauptamtlich im Rettungsdienst arbeiten und sie ehrenamtlich ohne Bezahlung mit gleicher Qualifikation, ist für Nadine Balzer und Christoph Hagedorn kein Problem. ,, Ehrenamt hat auch etwas mit Zivielcourage zu tun - das sieht man doch im täglichen Umgang miteinander. Die Menschen sind oberflächlich geworden. keiner achtet mehr auf den anderen", so Hagedorn. Und Balzer ergänzt: ,, Ohne Ehrenamt sähe es doch sehr düster aus, egal ob in der Pflege, bei Sanitätsdiensten oder im Katastrophenschutz: Wer soll das denn sonst bezahlen?"

Das ein Hobby- wie der Einsatz die Malteser - viel zeit kosten kann, wenn man es intensiv betreibt, war Balzer und Hagedorn klar, als sie angefangen haben. ,, Man engagiert sich eigentlich täglich auch wenn es nur ein Telefonat ist. Dass muss ein Partner schon akzeptieren: Er hat vielleicht seinen Fußball, ich habe die Malteser.

Quelle: Westfälische Nachrichten

Text/ Bild: Röttig

 

                                   

                                    Im Bild links Nadine Balzer rechts Christoph Hagedorn

 

 

 

Neues Einsatzfahrzeug für die Malteser

Ein riesieger Abstellplatz des Bestückungslagers des Bundesamtes für Bevökerungsschutz in Bonn glich einem Merr von Fahrzeugen. Unzählige Manschaftstransportfahrzeuge und Krankentransportwagen standen aufgereiht wie eine Kette nebeneinander.

Auch das Fahrzeug für die Maltser aus Telgte fanden Stadtbeauftragter Heinz Loddenkötter und Geschäftsführerin Rita Hüser in dieser Reihe.

Der Krankentransportwagen Mercedes Sprinter Typ B ist ein modern ausgestatteter Krankenwagen des Bundes der der NRW Einsatzeinheit  WAF MHD 04 in Telgte übergeben worden ist. ,,Ich wuste garnicht wie mir geschah als ich hörte das die Sanitätsgruppe in der NRW Einsatzeinheit WAF MHD 04 in Telgte einen neuen Krankenwagen bekommt!"so Stadtbeauftragter Heinz Loddenkötter.

Noch erfreulicher war dann, dass von 625 ausgelieferten Fahrzeugen das 625 te Fahrzeug für Telgte bestimmt war.

Ein zweiter Krankenwagen vom Typ VW T4 bekamen die Malteser von der Malteser Diözesangeschäftsstelle Münster geschenkt. Dieses Fahrzeug wurde eigens von den Helfern der Telgter Malteser bestückt und eingerichtet.

Eine weitere Unterstützung bekamen die Malteser aus Telgte von den Stadtwerken Telgte. Prokorist Winfried Münsterkötter überreichte den Maltesern auf der Osnabrücker Wallfahrt zwei Rettungsrucksäcke und ist sich sicher das dieses Rettungsmittel sinnvoll eingesetzt werden kann. Er dankte den Maltesern für ihre Einsatzbereitschaft bei Sanitätsdiensten, Wallfahrten und im Katastrophenschutz.

                                        

                                           Malteser Helfer freuen über die neuen Fahrzeuge

                                        links Krankenwagen Typ B rechts Krankenwagen VW T4

Mateusz hat neuen Lebensmut

Mateusz hat neuen Lebensmut

Telgte- Die Malteser sind von ihrem 154. Hilfsgütertransport aus Schlesien zurückgekehrt. In den Tagen zuvor hatten sie 2,5 Tonnen Hilfsgüter an Bedürftige übergeben. Beim Pfarrer in Tscherbeney ( Grenzeck) warteten bereits Angehörige einer pflegebedürftigen Person auf den Transport aus Telgte. Sie liegt seit Monaten auf dem Sofa, weil das Geld für das Anmieten eines Pflegebettes fehlt. Die Angehörigen wurden von den Maltesern in die Handhabung des elektrischen Pflegebettes eingewiesen, das sie an Bord hatten. Der örtliche Pfarrer erhielt für Hilfsbedürftige Bettwäsche, Bekleidung, Rollstühle, Rollatoren und Material für die Altenpflege.

Weiter ging die Fahrt der Telgter Malteser nach Sackisch ( Zakrze). Dort wartete der 15- jährige Mateusz Mielnik. Er ist schwer gehbehindert, kann seit seiner Geburt nicht laufen und ist auf den Rollstuhl angewiesen. Die Malteser hatten durch eine Kontaktperson dem Jungen mitteilen lassen, dass sie einen Elektrorollstuhl für ihn mitbringen würden. Nachdem

er in die bedienung eingewiesen worden war, gab es kein Halten mehr: Bereits nach zehn Minuten rollte er davon. Mateusz Mutter sagte:,,Dem Spender aus Telgte sage ich herzlichen Dank. Er hat Mateusz neuen Lebensmut gegeben."

In Niedersteine wurden Bekleidung, Rollstühle und Rollatoren übergeben. Im Kinderheim in Ludwigsdorf konnten die Malteser der Heimleitung Kinderbekleidung, Rollstühle und Material für die Körperpflege da lassen.

In Glatz ( Klodzko) trafen sich die Telgter mit dem Leiter der Deutsch- sozial-kulturellen Gesellschaft, Horst Ulbrich. Die Gesellschaft hat vom Bürgermeister am Rathaus neue Räume bekommen. Dort werden 56 bedürftige Deutsche betreut. Bei den Mitarbeitern der Gesellschaft konnten die Telgter Malteser den zweiten gespendeten elektrischen Rollstuhl, Bekleidung und weitere Güter übergeben. Den elektrischen Rollstuhl erhält ein Mann, der querschnittsgelähmt ist. Horst Ulbrich wird in den nächsten Wochen nach Telgte kommen und mit den Maltesern besprechen, welches Material er noch für die Bedürftigen in Glatz benötigt.

Weiter ging die Fahrt nach Bad Landek. Dort erlebten die MHD-ler eine sehr erfreuliche Überraschung: Die Maltesergruppe in dem Ort hatte Anfang 2011 ihre Arbeit eingestellt. Vor 14 Tagen hat sie die Räumlichkeiten zurückbekommen und kann ab sofort wieder ihren Dienst verrichten. Für den Start konnten die Telgter Kollegen Material für die Altenpflege, Farbe für die Räumlichkeiten sowie Rollstühle übergeben.

Das Altenheim in Oppeln und Guttentag waren weitere Stationen der Malteser.

 

                               

                         Mateusz Mielnik ( mitte im Bild) freut sich über seinen neuen Rollstuhl

Weitere Informationen

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