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Malteser Telgte

März

Hilfe, die ankommt!

Malteser vom 159.Hilfsgütertransport nach Schlesien zurück

Von ihrem 159. Hilfsgütertransport kehrten am Mittwochabend die 8 Malteserhelfer Martin Berning, Willi Luttermann, Sebastian Keßeler, Patrick Kaltegärtner, Fabienne Haverkamp, Helga Ludwig, Heinz Loddenkötter und Rita Hüser zurück. Mit einem Lastwagen und einem Kleintrnsporter hatten die Malteserhelfer Hilfsgüter zu den Bedürftigen nach Ober- und Niederschlesien gebracht. Mit im Gepäck hatten die Malteser Hilfsmittel für die Pflege, Krankenhausbetten, Bekleidung und 10 tausend Tütchen Saatgut.

Am Samstag (23.03) gegen18 Uhr erreichten die Fahrzeuge und Helfer Glatz wo sie schon von den Franziskanerschwestern im Haus Santa Monika erwartet wurden.Wie von den Maltesern schon vermutet lag in Glatz Schnee. Die mitgenommenen Schneeketten brauchten jedoch nicht eingesetzt werden.

Am nächsten morgen begannen die Malteser damit ihre Hilfsgüter an die Bedürftigen zu verteilen. Die erste Station war der Verein der Deutsch sozialen kulturellen Gesellschaft (DFK) in Glatz. Horst Ulbrich Vorsitzender des Vereins benötige für seine 5Sozialstation Hilfsmittel wie Rollatoren, Gehhilfen und Krankenhausbetten. Da die Kosten für Hilfsmittel in Schlesien selber getragen werden müssen und diese von weniger als 150 Euro Rente nicht möglich ist kann den Bedürftigen hiermit geholfen werden.

Vor einiger Zeit berichteten die Malteser in der WN (02.03.2013) von Christoph Orzechowsi der wegen Muskelschwund an seinem Rollstuhl gebunden ist. Sein elektrischer Rollstuhl hat einen defekt.der nur durch Austusch der gesamten Elektronik behoben werden kann. Das defekte Teil ,  hergestellt durch eine Firma in Katowice kostet 400.- -Euro. Nach einem Spendenaufruf konnten Horst Ulbrich vom deutschen Freundeskreis 400.--Euro für die Reparatur des Rollstuhs übergeben werden .Der deutsche Freundeskreis in Glatz betreut zu Zeit eine Gruppe von ca. 40 Personen die an Multiple Sklerose(MS) erkrankt ist.

Weiter ging die Fahrt zur Lehrein in Niederstein. Die Lehrerin bat die Malteser darum ihr Rollatoren und Kinderbekleidung zu bringen. Dank der Spenden aus Telgte konnte dieser Wunsch erfüllt werden

Weiter ging die Fahrt zum behinderten Waisenhaus nach Ludwigdorf. Die dortigen Schwestern freuten sich über die mitgebrachte Bekleidung.

Am Montagmorgen setzten die Malteser dann ihre Fahrt fort nach Oppeln. Bei der dortigen Caritas wurden Bekleidung, Pflegemittel, Rollatoren und Saatgut abgegeben.

Auch im Altenheim Groß Döbern waren die Malteser Herzlich willkommen.

In Guttentag wurden die Malteser sehnsüchtig von Maria Skiba erwartet .Dort wurde Bekleidung und Saatgut abgegeben ,,.Das Saatgut wird zu dem einzigen Laden im Dorf gebracht. Von dort aus können sich die Bewohner von Guttentag sich die Sämereien kostenlos abholen." so Maria Skiba.

Weiter ging die Fahrt zum behinderte Kinderheim in Haydebreck Cosel. Schwester Oberin zeigte was alles mit der Hilfe aus Telgte geschaffen wurde. ,,Ohne die Hilfe aus Telgte, würde das Kinderheim heute nicht mehr bestehen., denn alleine hätten wir das nicht geschafft." so Schwester Oberin. Zu Zeit befinden sich im Kinderheim 51 Kinder und Jugendliche die von den Betreuern rund um die Uhr versorgt werden müssen.

Am Mittwochabend erreichten dann alle Fahrzeuge wieder Telgte. Alle Helfer waren froh das sie  keinen Schnee hatten und die gesamte Fahrt Reibungslos ablief.

 

             

 

 

Ein Elektrorollstuhl für Andrzej Ziembowski

Andrzej Ziembowski ist 56 Jahre alt. Im Alter von 28 Jahren ist er bei einem Kopfsprung in seichtes Wasser verunglückt und seid dem Querschnittsgelähmt.

Trotz seiner Behinderung hat er sich nicht unterkriegen lassen und war im Rahmen seiner Möglichkeiten sportlich tätig und hat sogar an den Paraolympics in Athen teilgenommen. Da er hierbei im laufe der Jahre sein Arm überanstrengt hat, musste er mehrfach an den Armsehnen operiert werden und ist dadurch nur noch bedingt fähig seinen normalen Rollstuhl selber zu bewegen. Damit sich sein Bewegungsradius wieder erweitert, ist er dringend auf den Elektrorollstuhl angewiesen.

Die Malteser aus Telgte danken dem Spender für einen Elektrorollstuhl

 

 

              

                  Im Bild links Heiner Cuvelier rechts Andrzej Ziembowski

 

 


Hilfe zur Selbsthilfe

Mit einem Lastzug und einem Kleintransporter brechen die Telgter Malteser am Samstagmorgen nach Schlesien auf. Nicht nur Sachspenden für Kinder- und Altenheime für Schlesien haben die Malteser aus Telgte geladen, sondern mit dem Saatgut möchten die Malteser auch ,, Hilfe zur Selbsthilfe“ wieder leisten: Auf ihrem Lastzug transportieren die Malteser vier Tonnen Hilfsgüter, darunter über 10.000 Tütchen Saatgut.

Seit Wochen sammeln die Telgter Malteser Hilfsgüter für Schlesien. Spendenaufrufe in der WN halfen dabei und verliefen erfolgreich. So konnten die Telgter Malteser 25 Rollartoren,

3 Rollstühle, 100 Gehhilfen, Kartonweise Material für die Alten- und Krankenpflege sowie über 2 Tonnen Bekleidung am Donnerstag dieser Woche im Malteserzentrum für Schlesien verladen. Ein Krankenhaus aus Münster spendete 8 Krankenbetten sowie 10 Nachtschränke, welche dringend in Glatz benötigt werden. Der Fahrradhändler Günter Klefisch erhielt, dank freundlicher Mithilfe der Mitarbeiter vom Abfallentsorgungshof Telgte, 10 alte Fahrräder. Diese Räder arbeitet Günter Klefisch wieder auf und übergab die generalüberholten Fahrräder in dieser Woche den Maltesern. Schwestern in Ullersdorf und Glatz warten schon dringend auf die Fahrräder, um schneller Patienten in ihren Wohnungen versorgen zu können.

Auch Christoph Orzechowski aus Glatz wartet schon sehnsüchtig auf die Malteser: Er kann endlich seinen reparierten Elektrorollstuhl, dank Geldspenden aus Telgte, aus der Werkstatt abholen: Nachdem die WN über den Rollstuhlfahrer aus Glatz darüber berichtet hat, das Christoph die Reparaturkosten für den Elektrorollstuhl in Höhe von 400.-- € nicht aufbringen kann, meldeten sich 7 Telgter Bürger bei den Maltesern und übernahmen mit einer Geldspende die Reparaturkosten.

             

Telgter Malteser bitten um Geldspenden für einen Rollstuhlfahrer in Glatz

Horst Ulrich, Vorsitzender vom deutschen Freundeskreis aus Glatz, schrieb in einer Mail an den MHD Telgte

Christoph Orzechowski ist 45 Jahre alt, war Computerfachmann, verheiratet  und hat eine Tochter. Er erkrankte und bekam Muskelschwund. Nach dem Ausbruch seiner Krankheit vor 15 Jahren hat ihn seine Frau und seine Tochter verlassen, hat sich scheiden lassen und wohnt ohne weiteren Kontakt in Amerika. Christoph war lange Zeit allein, betreut von Freunden, danach hat sein Neffe bei ihm gewohnt und für lange Zeit die Betreuung übernommen. Während der Zeit hat Christoph noch in der Fachhochschule den Computersaal organisiert. Dazu wurde er morgens von einem Spezialfahrzeug abgeholt, es stand Hilfe in der Fachhochschule zur Verfügung. Das war ein Projekt, das leider langfristig nicht zu finanzieren war. Christoph sing

 trotz seiner Behinderung in einem gemischten Chor mit gesunden und behinderten Sängern. Dort hat er eine junge Frau kennengelernt und ist seit einem Jahr wieder verheiratet. Sie konnten eine ebenerdige Wohnung beziehen, auch das Bad ist behindertengerecht. Was das junge Ehepaar nicht wusste: Durch die Wiedervermählung wurde die finanzielle Unterstützung gestrichen, denn die Ehefrau ist in Polen per Gesetz zur Pflege verpflichtet. Nun lebt das Paar von einer kleinen Rente und wird, so gut wie es geht, auch von Verwandten unterstützt. Nun hat Christoph ein neues Missgeschick ereilt: Sein elektrischer Rollstuhl hat einen Defekt, der nur durch Austausch der gesamten Elektronik zu beheben ist. Das defekte Teil, hergestellt von einer Firma in Katowitz, kostet 400.-- € . Diesen Betrag kann das junge Paar nicht finanzieren. Christoph ist schwerbehindert, lediglich seine rechte Hand ist noch eingeschränkt zu benutzen um den PC zu bedienen. Der PC ist der einzige Kontakt zu Freunden und Bekannten. Wir bitten Euch, dem frischvermählten Paar zu helfen, um Pflege und Mobilität zu gewährleisten .

 

Wer Christoph für die Rollstuhlreparatur mit einer finanziellen Spende helfen will, kann diese Spende auf folgendes Konto bei der Volksbank Telgte Kontonummer: 3509555600 BLZ 412 626 21 unter dem Verwendungszweck "Rollstuhl Glatz" einzahlen

 

             

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE86370601201201214358  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7