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Malteser Telgte

Juni

Krankenwallfahrt 2014 wieder ein Erfolg

Krankenwallfahrt der Malteser nach Telgte wieder ein Erfolg

Zum 36. Mal hatten die Malteser im Kreis Warendorf zur Krankenwallfahrt ältere, kranke und behinderte Pilger zur Schmerzhaften Muttergottes nach Telgte eingeladen. 91 Teilnehmer aus Ahlen, Drensteinfurt, Ostbevern, Telgte und Warendorf wurden von 44 Malteserhelfern von zu Hause abgeholt und feierten mit Weihbischof em. Friedrich Ostermann, Propst Dr. Michael Langenfeld und Malteser-Kreisseelsorger Michael Mombauer in der St. Clemens-Kirche ein feierliches Pontifikalamt. Nach der feierlichen Krankensegnung und dem sakramentalem Segen war im Bürgerhaus bereits die Kaffeetafel für die Pilger gedeckt. Der Kreisbeauftragte der Malteser begrüßte die Teilnehmer und natürlich ganz besonders Propst Dr. Michael Langenfel, der erstmals an der Krankenwallfahrt teilnahm. Nach dem Kaffeetrinken gab Dieter Lohmann aus Beelen den Anwesenden einen Einblick in seine Alltagslyrik. Dabei gab es für alle viel zu Schmunzeln und zu Lachen. Nach diesem erlebnisreichen Nachmittag wurden alle Teilnehmer wieder von den Maltesern nach Hause gebracht. „Es war ein schöner und erlebnisreicher Nachmittag“, so eine Teilnehmerin auf der Heimfahrt. „Es war ein anstrengender Tag. Aber das Strahlen in den Augen der Teilnehmer, belohnt für die geopferte Freizeit bei der Vorbereitung und beim Einsatz am heutigen Tag“, so Heinz Loddenkötter.

         

 

       

        

            

Feuertaufe bei der Osnabrücker

Neuer Pavillion für die Betreuungsgruppe des MHD/ Spende der Stadtwerke

Telgte: Die Spende der Stadtwerke kam wie gerufen: Denn wenn am Samstag, 12. Juli, wieder rund 9000 Pilger aus Osnabrück in Telgte erwartet werden, dann wird der neue Pavillon der Malteser Betreuungsgruppe seine Feuertaufe erleben.Das 18 Quadratmeter große zeltähnliche Gebilde dient dabei als Schutz für die Ehrenamtlichen, etwa bei Regen oder Sonnenschein.„Das alte Zelt war nichtmehr standsicher und musste ersetzt werden“, erläutert der Stadtbeauftragte Heinz Loddenkötter. Die Stadtwerke ETO, Geschäftsführer Winfried Münsterkötter war selbst jahrelang ehrenamtlich beim MHD engagiert, ließen sich nicht lange bitten und finanzierten einen neuen Pavillon. Der ist mit einem raffinierten Mechanismus versehen, sodass er in wenigen Minuten auf und abgebaut werden kann.Außerdem ist er vom Material her auch für Schlechtwetter ausgelegt. Einen Großeinsatz hat die Betreuungsgruppe bei der Osnabrücker Wallfahrt. Am Sonntagmorgen, kurz vor dem Auszug der Pilger aus der Emsstadt, kochen die Ehrenamtlichen mehr als 100 Liter Kaffee und schmieren zahlreiche Brötchen alsVerpflegung für die Pilger. „Zum Auszug erfolgt immer ein regelrechter Sturm auf das Zelt, denn die Teilnehmer wollen noch schnell eine Wegzehrung mitnehmen“, erläutert Heinz Loddenkötter. Auch bei anderen Wallfahrten, etwa bei den Glatzern, sind die Malteser mit der Betreuungsgruppe aktiv

 

          

Zur Probe bauten Heinz Loddenkötter und Rita Hüser im Beisein von ETO Mitarbeiter

Winfried Münsterkötter den neuen Pavillion bereits auf

 

Quelle: Westfälische Nachrichten

Text und Bild: Andreas Große Hüttmann

Mit Hunden helfen und Freude schenken

Diese Idee hat am Montagabend, trotz WM Spiel der deutschen Mannschaft, zahlreiche Interessierte zum Infoabend der Malteser in das Seniorenheim Maria Rast gelockt. Grundgedanke ist, dass Hundehalter mit ihren Tieren sich ehrenamtlich engagieren können, indem sie Bewohner in Pflegeheimen besuchen. Frau Manthey, Leiterin der Einrichtung, ist sehr interessiert an der Kooperation mit den Maltesern, da Hunde bei Senioren und besonders auch bei demenziell veränderten Menschen , Lebensfreude wecken, sie zu Gesprächen, sozialen Kontakten und Bewegung motivieren. Doch bevor die Teams aus Mensch und Tier zum Einsatz dürfen, muss eine Ausbildung absolviert werden. Zuerst findet ein Wesenstest von Hund und Frauchen bzw Herrchen auf dem Hundeplatz in Sassenberg statt . Anschließend wird der Hundetrainer mit den Hunden im Seniorenheim Maria Rast den Umgang mit Gehhilfen, Rollstühlen und die Gewöhnung an ungewöhnliche Situationen, z.B. plötzlich laute Geräusche und herabfallende Gegenstände üben. Neben den Vierbeinern müssen auch die Zweibeiner ausgebildet werden. So sollen alle Ehrenamtliche einen Erste Hilfe Kursus besuchen. Der Einsatz in Seniorenheimen kann auch für die Psyche belastet sein, da viele Bewohner erkrankt sind und es sich häufig bei den „Zielpersonen“ um demenziell veränderte Menschen handelt. Deshalb ist es sehr wichtig, dass sich die künftigen Helfer der Malteser regelmäßig zu Gruppenabenden treffen um Erfahrungen auszutauschen und zu gewünschten Themen Fortbildungen stattfinden. Nachdem die Veranstaltung viel Interesse geweckt hat, hofft Diözesanreferentin Ruth Schräder, dass sich der Besuchsdienst mit Hund der Malteser sich zu einer festen Einrichtungen in Telgte etabliert.

     

Im Bild von links: Diözesanreferentin Ruth Schräder, Leiterin Frau Manthay, Leiterin Frau Olmeyer, Heinz Loddenkötter Stadtbeauftrgater MHD

 

     

,,Wild sein, frei sein"

„Wild sein, frei sein – Abenteuer“ – die Malteser Jugend Telgte erlebt die Welt von Ronja Räubertochter

Das Pfingstlager führte die Malteser Jugend Telgte in diesem Jahr an die Hollager Mühle nach Wallenhorst, wo sie gemeinsam mit 170 anderen Maltesern bei sommerlichen Temperaturen in die Geschichte des Romans abtauchten.

Mit Schlafsack, Luftmatratze und Feldbett machten sich am Freitag sieben Mitglieder der Malteser Jugend Telgte auf den Weg ins Pfingstlager und damit in die Welt von Ronja Räubertochter. Schon beim Betreten des Zeltplatzes war Ronjas Welt lebendig, da das Vorbereitungsteam dort aus Baumstämmen und Zeltplanen die als Matisburg und Borkafeste geteilte Burg erbaut hatte. Beim Eröffnungsabend im flackernden Fackelschein wurden nun die kleinen und großen Malteser zu Anhängern von Matis und Borka. Als solche erlebten sie am Samstag in den Rollen von Räuberkindern, Räubern und Räuberhauptmännern/frauen den Wettstreit der beiden Räuberbanden nach. Im nahegelegenen Wald errichteten sie ihre Lager und traten in einem großen Geländespiel in einen Wettstreit um Punkte gegeneinander an. Nach dem hitzigen Spiel folgte freudig die Abkühlung am und im See, der sich auf dem Zeltplatz befand. Der Vorlage aus dem Roman Ronja Räubertochter folgend wurde am Abend die gemeinsame Freundschaft der beiden konkurrierenden Gruppen angebahnt und so sangen die Malteser gemeinsam bis spät in die Nacht zu den Klängen der Gitarren am Lagerfeuer. Besonders unvergesslich war dieser Abend für Elena Volbracht aus Telgte, die als jüngste Gitarristin, unterstützt durch die anderen Gitarren, ihr Debüt am Lagerfeuer vor der großen Gruppe hatte. Der Sonntag bestand im Zeichen der Freundschaft von Ronja und Birka aus gemeinsamen Workshops und Spielen, die bis zum feierlichen Abschlussabend mit Gottesdienst dauerten. Neue Freundschaften entwickelten sich dabei nicht nur im Roman, auch auf dem Zeltplatz fanden sich in diesen Tagen viele neue Freunde. So galt es am Montag Abschied zu nehmen vom Zeltplatz, der Welt von Ronja Räubertochter und besonders von den vielen neuen und alten Freunden. „Bis zum nächsten Lager!“, tönte es dabei aus aller Munde.

           

Für Einsätze aller Art gut ausgebildet

Kursus der Malteser mit erfolg abgeschlossen

Die Ausbildung zum Einsatzsanitäter absolvierten 10 Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei den Maltesern in Telgte. Unter der Leitung der Malteser Schule Dortmund fand zwischen dem 26.04 und dem 15.06 an 5 Wochenenden in einer 80 stündigen Ausbildung der Lehrgang statt.Am 15.06 schlossen alle Teilnehmer mit einer erfolgreichen schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung ihre Ausbildung zum Einsatzsanitäter ab.,,Grundlagen der Anatomie, der Physiologie, notfallmedizinische Behandlung von Patienten, Versorgung von Verletzten und vieles mehr wurden den Teilnehmern von Fachdozenten vermittelt,“ so Rita Hüser Geschäftsführerin der Malteser in Telgte. Einige der  Teilnehmer werden in den nächsten Wochen noch einen Ergänzungslehrgang an der Malteser Schule Dortmund besuchen um sich mit einer weiteren Prüfung zum Rettungshelfer NRW zu qualifizieren

              

Weitere Informationen

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