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Malteser Telgte

Oktober

Märchenhafte Luftsprünge auf Ameland

Telgter Malteser retten den Märchenwald

Ameland / Telgte. Es war einmal – So fangen bekanntlich Märchen an und für die Telgter Malteser Jugend begann so mit dem Eröffnungsabend am Samstag auf Ameland eine märchenhafte Woche. Als Prinzessin, Zwerg, Hexe, Rotkäppchen und gestiefelter Kater stellten sie sich zusammen mit den anderen 70 Malteserjugendlichen aus der Diözese Münster der Aufgabe, den Märchenwald zu retten. Egal ob Strandspiele, Sportturniere und Geländespiel – die sieben Malteser aus Telgte waren immer mit vollem Einsatz dabei. Besondere Höhepunkte waren für die Gruppe darüber hinaus die Fahrradtour zum Leuchtturm, der Diskoabend „Märchenball“ und die Fackelwanderung. „Gruselig, aber irgendwie doch cool“, fasste Alina H. die Fackelwanderung auf den Spuren der „Ritskemooi“ [eine bekannte Ameländer Strandräuberin; Anm. d. R].zusammen. Nach einer Woche, in der nicht nur viel Märchenhaftes geschehen ist, sondern Freundschaften gefunden und auch gefestigt wurden, sangen alle gemeinsam lauthals auf der Rückfahrt den Song der ÄRZTE: „Wir woll’n wieder an die Nordsee, wir woll’n zurück nach Ameland!“

 

               

Große Freude bei Wiktoria

Bei ihrer Fahrt nach Schlesien (03.10.2014) hatten die Malteser spezielle Hilfsgüter für das behinderte Kind Wiktoria geladen. Diese waren nach einem Spendenaufruf in den Westfälischen Nachrichten zusammengekommen. Unter anderem gehörte dazu ein Laptop für die Neunjährige, um den Kontakt zur Außenwelt Sicherzustellen,sowie ein umgebauter Elektrorollstuhl. Wiktoria ist neun Jahre alt und wird von einer Pflegemutter betreut, weil ihre leiblichen Eltern sie direkt nach der Geburt im Krankenhaus zurückgelassen hatten. Das junge Mädchen hat nur einen Arm und keine Beine. Die Kleine und Ihre Pflegemutter wohnen in ärmlichen Verhältnissen. Horst Ulbrich, Vorsitzender des Deutschen Freundeskreis hatte beim Hilfstransport im Sommer den Kontakt zu den Maltesern hergestellt. Wiktoria und ihre Pflegemutter standen erwartungsvoll vor ihrem Wohnhaus in Rückers und empfingen die Malteser. Die neunjährige strahlte, als sie die Sachspenden aus Telgte und Münster in Empfang nehmen konnte. Horst Ulbrich und sein Team werden wiederum dafür sorgen, dass Wiktoria die Spenden auch nutzen kann. So wird der Freundeskreis dafür sorgen das die Post eine Telefonleitung verlegt damit Wiktoria ins mit dem  Laptop ins Internet kann .Mehrere Helfer des Freundeskreises werden zudem eine Zufahrt zu dem Haus bauen, damit das Mädchen den Elektrorollstuhl für ihre Fahrt zur Schule nutzen kann. Nicht nur eine Zufahrt muss gebaut werden auch eine Rampe ist notwendig und die Türen müssen verbreitern werden.Jetzt suchen die Malteser noch dringend einen Hebelift damit Wiktoria in die Badewanne kommt.Die neunjährige benötigt aber noch andere Hilfsmittel, da ihr nur eine Hand zu Verfügung steht. Die Malteser bitten daher um Geldspenden für Wiktoria auf folgendes Konto;

Pax Bank Köln

IBAN: DE86 3706 0120 1201 2 14358    BIC:GENODED1PA7

 

                    

 

Großdechant dankt Maltesern für Hilfe

Bei dichtem Nebel mit teilweise unter 40 Meter Sichtweite kamen die Malteser am Freitag 03.10.14 unfallfrei in Glatz an. Die Malteserhelfer und Helferin Martin Berning, Michael Nünning, Heinz Loddenkötter und Rita Hüser brachten einem LKW und einem Transporter mit Hilfsgüter für Bedürftige nach Ober- und Niederschlesien. Bereits am Samstag begannen die Malteser mit dem Entladen der Fahrzeuge . Freuen durfte sich Horst Ulbrich. Vorsitzender vom Deutschen Freundeskreis über die 6 mitgebrachten Krankenbetten, Rollatoren, Rollstühle und Material für die Altenpflege. Seine Frau unterstützt ihn bei der Vergabe der Hilfsmittel, indem sie alles dokumentiert was an die Bedürftigen herausgegeben wird. Wenn die Materialen ( Rollatoren; Rollstühle bzw Krankenbetten) nicht mehr benötigt werden müssen sie zurückgeben werden damit sie an weitere Bedürftige wieder herausgegeben werden können. Weiter ging die Fahrt nach Niedersteine. Die dortige ehemalige Lehrerin Inga Wiazek hatte den Maltesern vor einiger Zeit einen Brief geschrieben in dem sie dringend um Bekleidung, Kinderbetten und Kinderwagen bat. Diesen Wunsch konnten die Malteser der Lehrerin erfüllen. Inga Wiazek erzählte den Maltesern warum Sie so auf diese Hilfsgüter angewiesen ist. In Polen besteht eine hohe Arbeitslosigkeit. Kohlen, Holz, Gas und Benzinpreise sind in den letzten Monaten sehr gestiegen. Viele Familien leben am Minimum und können sich gerade ernähren. Weiter ging die Fahrt nach Bad Landek. Aus Bad Landek haben die Telgter Malteser im Sommer eine Einladung erhalten zum Anlass der Erneuerung des Daches der Winkeldorfer Kirche St. Katharina. Anschließend wurden die Malteserhelfer zu einem kleinen Umtrunk und geräucherten Forellen auf den Gottwaldhof eingeladen. Großdechant Prälat Franz Jung bedankte sich bei den Maltesern für ihr unermüdliches Engagement und 164 Hilfsgütertransporte nach Schlesien. ,, Diesen Dank möchten wir gerne an unsere Spender weitergeben. Denn ohne unserer Spender wären unsere Hilfsgütertransporte nach Ober- und Niederschlesien nicht möglich" so Heinz Loddenkötter Stadtbeauftragter und Rita Hüser Geschäftsführerin der Malteser in Telgte. In Guttentag freute sich besonders Maria Skiba auf das kommen der Malteser. Frau Skiba versorgt schon seit vielen Jahren die Bevölkerung des Dorfes mit Bekleidung und das Krankenhaus mit Bettwäsche und Medikamente. Dieses mal hatten die Malteser für Frau Skiba eine besondere Spende mitgebracht. Frau Skiba ( 90Jahre) ist nun selber auf Hilfsmittel angewiesen. Die Malteser brachten ihr ein elektrisches Krankenbett einen Rollstuhl und Pämpers mit, um ihr das Leben zu vereinfachen. Pampers sind in Schlesien mangelware. Im Krankenhaus bekommt jeder Patient nur 2 Pampers für den ganzen Tag, weitere Pampers müssen durch die Angehörigen besorgt werden. Krankenkassen die diese Kosten tragen gibt es dort nicht. Weiterhin werden dringend Krankenhausbetten möglich elektrisch, Rollstühle, Rollatoren, Material für die Altenpflege und Pampers benötigt. Wenn Sie uns mit einer solchen Sachspende helfen können rufen Sie uns bitte an Tel. 02504-5553

 

 

               

Hilfstransport kann starten

Rita Hüser und Heinz Loddenkötter sind froh, dass der 164. Hilfsgütertransport der Telgter Malteser auf die Reise gehen kann. Bis zum letzten Moment gab es Schwierigkeiten, und es stand auf der Kippe, ob der Transport aufgrund eines erkrankten Lkw-Fahrers überhaupt starten könne.

Mittlerweile ist das Problem jedoch gelöst: Kurzfristig springt Michael Nünning vom MHD in Warendorf als Lkw-Fahrer ein. Auch die Kreisverwaltung Warendorf sei sofort hilfsbereit gewesen: Sie habe eine Ausnahmegenehmigung vom Fahrverbot für Lkw an Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen ausgesetzt, schreiben die Organisatoren.

Auf Grund der Ausnahmegenehmigung dürfen die Malteser daher heute Hilfsgüter mit dem Lastzug nach Polen bringen und am Sonntag wieder zurückfahren.

Geladen hat der Lkw Hilfsgüter für Altenheime und Krankenhäuser in Ober- und Niederschlesien. Dabei sind vier Tonnen Hilfsgüter wie Pampers, Rollatoren, Rollstühle, Pflegematerial für die Alten- beziehungsweise Krankenpflege- und Krankenbetten. Freuen auf 25 Säcke mit Kinderbekleidung sowie fünf Kinderfahrräder darf sich die Lehrerin Inga Wiacek in Niedersteine: Nach der letzten Kinderkleiderbörse in der Don-Bosco-Schule hatte das Team der kfd Eltern aufgerufen, nicht verkaufte Kinderbekleidung für bedürftige Mütter in Niedersteine zu spenden. Säckeweise waren daraufhin Spenden angekommen.

Ganz sehnsüchtig wartet auch das körperlich eingeschränkte Kind Wiktoria aus Glatz auf die Telgter Malteser: Die Malteser hatten in den WN um Spenden gebeten und viele Leser sind diesem Aufruf gefolgt. So können die Telgter Malteser 500 Euro als Soforthilfe für Wiktoria nach Glatz mitnehmen. Ferner haben die WN-Leser Folgendes gespendet: Einen Toilettensitz, eine Greifzange, ein Faltrollstuhl, Pampers sowie ein höhenverstellbares Kinderbett und eine Matratze. Besonders wird sich Wiktoria über die Laptopspende der Firma Avency freuen. Der Laptop ist internettauglich, hat einige Spiele sowie verschiedene Sprachprogramme in deutsch, französisch, englisch, deutsch und polnisch gespeichert. Auch gab die Firma die Zusage, die Kosten für Pampers für Wiktoria für mehrere Monate zu übernehmen. Sprichwörtlich in letzter Sekunde traf beim Verladen der Hilfsgüter auch eine Sachspende der Firma Kappernagel & Menßen aus Münster ein: Sie spendete einen elektrischen Rollstuhl. Dieser wurde extra für Wiktoria umgebaut, damit sie ihn mit ihrer einzigen Hand betätigen kann. Auch an einen Sicherheitsgurt für den Rollstuhl wurde gedacht.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE86370601201201214358  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7