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Malteser Telgte

April

Hilfe, die garantiert ankommt

Der 170. Hilfsgütertransport wurde am Freitag 07.April von Pfarrer Bruno Pottebaum mit einem Reisesegen verabschiedet. Mit einem Lastzug machten sich die Malteserhelfer Martin Berning und Stefan Baumkötter in den frühen Morgenstunden auf den Weg. Begleitet wurden sie von Heinz Loddenkötter ( Stadtbeauftragter) Rita Hüser ( Geschäftsführerin) sowie Felix Graf von Plettenberg ( Kreisbeauftragter der Malteser) und seiner Frau Gertrud Gräfin von Plettenberg mit einem Kleintransporter und einem PKW. Alle Fahrzeuge haben das Ziel Santa Monika in Glatz ohne Vorkommnisse am Samstagabend erreicht.

Am Sonntag begannen die Helfer und Helferinnen gleich mit dem Abladen der Sachspenden. Horst Ulbrich ,Vorsitzender der Deutsch sozial kulturellen Gesellschaft, war die erste Anlaufstelle. Dort konnten die Malteser Rollatoren, Rollstühle, Material für die Altenpflege und Sämereien abgeben. Ulbrich leitet in Schwenz (Glatz) eine Verteilerstelle und versorgt Alte- und Kranke Menschen die sich auf Grund ihrer geringen Rente Hilfsmittel für den täglichen Bedarf nicht leisten können.

Inga Wiazek, ehemalige Lehrerin in Niedersteine, freute sich besonders über sechs Nähmaschienen ,30 Karton Bekleidung sowie Kinderbetten. Täglich rufen bei ihr Menschen an, die um Hilfsmittel beten. Benötigt werden dort besonders Kinderbekleidung, Kinderbetten so wie auch Kinderwagen. ,,Geändert hat sich in Schlesien im letzten Jahr die Lage der Familien mit Kinder. Der polnische Staat zahlt ab dem zweiten Kind in der Familie 150 Euro Kindergeld.“ so Inga Wiazek.

Tränen in den Augen hatten Monika Szwed und die Direktorin Marlene Runiedvieck- Wac von der Schule für behinderte Kinder in Glatz, als die Malteser aus Telgte mit Ihrem Lastzug vorfuhren. Eine große Menge Papier und Stifte sowie Pampers , Einmalhandschuhe und Sämereien sowie Pflanzkartoffeln konnten dort abgegeben werden.In der Schule werden zu Zeit täglich 69 Kinder unterrichtet. Zusätzliche sind 70 Kinder 1-2 mal die Woche in der Frühförderung. Viele Überstunden fallen wegen Lehrermangel an. In der Gruppe der Erwachsenenschüler ( 16-24 Jahre) werden Ausbildungen im Bereich Näherin oder Gärtner angeboten. Für die Ausbildung zur Näherin konnte Gertrud Gräfin von Plettenberg von der Sekundarschule in Telgte fünfzehn Nähmaschienen an die Schule übergeben.

Mit voller Freude können die Malteser aus Telgte berichten, das die Schultische , die im Herbst 2016 an die Schule übergeben wurden von den Lehrern der Schule überarbeitet wurden und jetzt in einem neuen Zustand in den Klassenräumen stehen.

Weiter ging die Fahrt nach Oberschlesien. In Oppeln bei der Caritas am Domplatz wurden die Malteser herzlich empfangen. Sämereien, Bekleidung, Rollatoren und Rollstühle konnten dort abgegeben werden.

Am Altenheim Groß Döbern, am Altenheim in Neiße sowie im Altenheim Stefanshöhe freute man sich auf die Malteser und über die mit gebrachten Hilfsmittel für die Altenpflege sowie über Sämereien und Pflanzkartoffeln.

Im Kinderheim Cosel konnten Heinz Loddenkötter und Rita Hüser eine neue Oberin begrüßen. Im Heim leben zu Zeit 53 behinderte, teils schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche. 16 Kinder werden im Heim durch eigene Lehrer unterrichtet. 37 Kinder gehen in eine Integrationsschule in der Stadt Cosel. Das Kinderheim wurde vor 10 Jahren vom Hochwasser beschädigt. Nach einer aufwändigen Renovierung kommt heute die Restfeuchtigkeit durch die Wände, so dass eine neue Renovierung in den Therapieräumen im Keller des Hauses dringend notwendig wird.

,,Es ist immer wieder schön zu sehen wie sich Menschen darüber freuen wenn die Malteser aus Telgte kommen und Hilfsgüter wie Bekleidung, Material für die Altenpflege , Hilfsmittel wie Rollatoren und Rollstühle sowie Sämereien und Pflanzkartoffeln zur Hilfe zur Selbsthilfe von Ihrem Lastwagen abladen.“ so Heinz Loddenkötter Stadtbeauftragter der Malteser und Rita Hüser Geschäftsfüherin. ,, Das zeigt uns immer wieder das unsere Hilfe weiter in Ober -und Niederschlessien benötigt wird. Ohne die Hilfe der Bevölkerung aus Telgte die, die Malteser mit Geld- und Sachspenden unterstützen, könnten wir die Hilfe gar nicht leisten. Dafür sagen die Malteser aus Telgte ein herzliches dankschön. bitten aber gleichzeitig die Bevölkerung darum in Ihrem Engagement nicht nachzulassen

 

 

Hilfe,die ankommt!

Am Freitag 07.04 wurde der bereits 170. Transport der Malteser verabschiedet. Hilfsgüter im Wert von 50 000 Euro haben die Helfer um Rita Hüser an Bord des Lkw und eines Begleitfahrzeuges.

Beim Start qualmt er mächtig: Der Lastwagen der Malteser ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Aus Beständen der Bundeswehr vor drei Jahrzehnten erworben, hat er bei Hilfsgüterfahrten schon zigtausende Kilometer zurückgelegt. Möglicherweise ist die aktuelle Fahrt eine der letzten Touren, bei denen der Zehntonner zum Einsatz kommt. Denn Heinz-Loddenkötter, Stadtbeauftragter der Malteser, ist derzeit auf der Suche nach einem neuen „Lastesel“ für den MHD – und nach Spendern, die das Ganze unterstützen.

Seit genau 35 Jahren sind die Telgter Malteser regelmäßig mit Hilfsgütertransporten unterwegs, vor allem nach Polen. Am Freitag wurde der bereits 170. Transport verabschiedet. Hilfsgüter im Wert von 50 000 Euro haben die Helfer um Rita Hüser an Bord des Lkw und eines Begleitfahrzeuges. Neben 25 000 Tüten Saatgut sind das vor allem Hilfsmittel für die Alten- und Krankenpflege für verschiedene Einrichtungen in der Region.

Dass das Motto der Telgter Malteser „Hilfe, die ankommt“ gleichsam das Markenzeichen der Ehrenamtlichen ist, das betonte der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe anlässlich der Verabschiedung der Fahrzeuge und Fahrer.

 

 

Text und Bid: Westfälische Nachrichten ( Andreas Große Hüttmann)

     

Malteser Jugend Telgte sichert sich Ticket nach Landshut

Leistungswettbewerb in Erster Hilfe

Bei einem Leistungswettbewerb in Erster Hilfe bewiesen am Samstag mehr als 70 Kinder und Jugendliche der Malteser Jugend aus der ganzen Diözese Münster was sie drauf haben. Die Malteser Jugend aus Telgte war eine von sieben Gruppen, die beim Wettbewerb antrat und sicherte sich als Siegergruppe das Ticket zum Bundesjugendwettbewerb im September in Landshut (Diözese Regensburg).

Neben der Siegergruppe aus Telgte reisten Malteser Jugendliche aus Emsdetten, Münster, Kevelaer, Haltern am See, Schöppingen und Metelen selbst zum Wettbewerb an. Von den Maltesern aus Greven kam eine Mimengruppe, weitere Mimen kamen aus Münster, Kevelaer und aus dem Bistum Osnabrück. Daneben sorgten fünf Ausbilder der Malteser aus dem ganzen Bistum als Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für einen fairen Wettkampf. Der Aufbau eines Mannschaftszeltes, die Herz-Lungen-Wiederbelebung, ein Rollstuhlparcours und das Tragen einer Rettungstrage standen am Vormittag auf dem Plan. Nach dem Mittagessen, das vom Metelener Küchenteam zubereitet wurde, erwartete die Teilnehmenden dann ein Unfallszenario: Auf dem benachbarten Schulhof des Malteser Heimes hatte ein Auto mit drei Insassen ein Motorrad erfasst. Es galt hier die Helmabnahme und stabile Seitenlage beim Fahrer des Motorrades, das Versorgen einer Platzwunde am Kopf und das Ruhiglegen eines gebrochenen Armes beim Fahrer des Unfallfahrzeuges, das Versorgen einer Beinverletzung mit Fremdkörper (Glasscherbe) beim Beifahrer und die Betreuung der unter Schock stehenden Mitfahrerin richtig zu meistern. Besonders die Kreativität der jüngeren Ersthelfer verblüffte dabei die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. „Geh etwas Schaukeln, das beruhigt ungemein“, riet eine junge Teilnehmerin einer Verletztendarstellerin, die eine vom Unfall traumatisierte junge Frau spielte. Das sorgte für heitere Lacher. Lachen, das konnte am Ende vor allem die Malteser Jugend aus Telgte. Laura Erfmann, Rebecca Fritze, Zoé Yagüe Heitmann, Elena Volbracht, Anna Vorholt und Annika Braun freuen sich gemeinsam mit Uli und Miriam Sprekelmeyer auf den Bundesjugendwettbewerb Ende September in Landshut, bei dem sie ihre Diözese vertreten werden.

Weitere Informationen

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